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Wanderungen
rund um den Thunersee
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Augstmatthorn
- Suggiturm
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| Start: |
Rotenschwand
(hinter Habkern) |
| Anfahrt: |
Habkern
(später Bewilligung/ Mautgebühr fällig!) |
| Dauer: |
ca.
5h |
| Länge: |
ca.
5km |
| Starthöhe: |
1560m |
| Zielhöhe: |
2137m |
| Höhendifferenz: |
587m |
| Schwierigkeitsgrad: |
Fortgeschrittene |
| Ausrüstung: |
gutes
Schuhwerk, wetterfeste Kleidung |
| Besonderheiten: |
Steinböcke,
Gradwanderung, evtl. Schneefelder |
| Tips: |
möglichst
bei guter Sicht durchführen (fantastischer Blick
auf Jungfraumassiv und Brinzer See) |
| Beschreibung: |
Mit
dem Auto gelangt man zunächst bis Rotenschwand.
Von dort geht es zunächst durch Wiesen bis zum
Fuß des Augstmatthorns. Nun geht es steil bergauf
durch Wiesen, Geröll und Wald. Mit ein wenig
Glück begegnet man ein paar Gemsen oder einem
Alpensalamander. In Gipfelnähe halten sich auch
im Sommer häufig noch Schneefelder. In unmittelbarer
Umgebung trifft man auf typische Frühlingsblumen
wie Schlüsselblume, Flühblümchen oder
Eisglöckchen. Vom Augstmatthorn genießt
man bei guter Sicht einen traumhaften Ausblick auf
die Berner Alpen und den Brienzer See mit seiner türkisblauen
Färbung. Alpen-Steinböcke trifft man sehr
häufig an. Sie wurden hier vor einigen Jahren
im Rahmen eines Naturschutzprogramms neu angesiedelt
und sind deshalb nicht allzu menschenscheu.
Sollte die Zeit reichen, kann man entlang des Kammes
noch einen Abstecher bis zum Suggiturm unternehmen
und von dort den Abstieg über Felswege zurück
zum Ausgangspunkt fortsetzen.
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Niesen
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| Start: |
Gipfel |
| Anfahrt: |
über
Spiez Richtung Frutigtal bis Mülenen (Talstation
Niesenbahn) |
| Dauer: |
ca.
3h |
| Länge: |
ca.
4km |
| Starthöhe: |
2362m |
| Zielhöhe: |
1669m |
| Höhendifferenz: |
693m |
| Schwierigkeitsgrad: |
Anfänger |
| Ausrüstung: |
gutes
Schuhwerk, wetterfeste Kleidung |
| Besonderheiten: |
schöne
Kabinenbahn, toller Ausblick auf Thuner See und Brienzer
See, Aeschi und die hohen Berge des Berner Oberlandes |
| Tips: |
möglichst
bei guter Sicht durchführen, um den Blick über
die Berner Alpen genießen zu können, Kleidung
der Gipfeltemperatur anpassen (auf dem Gipfel kann es
ziemlich kühl sein, auch wenn im Tal sommerliche
Temperaturen herrschen) |
| Beschreibung: |
Von
Mülenen geht es zunächst mit der Kabinenbahn
hoch bis zum Gipfel des Niesen. Oben angekommen sollte
man ein paar Minuten an der Ausssichtsplattform verweilen
und den traumhaften Blick über die Berner Alpen
und den Thuner- und Brinzer See genießen.
Die beschriebene Abstiegsroute verläuft zunächst
nach Westen und führt dann in einem Bogen in
östliche Richtung in das Frutigtal zur Mittelstation
Schwandeck. Der Weg führt durch viele Wiesen,
die je nach Jahreszeit aufgrund der Blütenpracht
in unterschiedlichen Farben leuchten. Vorbei an bewirtschafteten
Almen gelangt man nach ca. 3 Stunden zur Mittelstation
Schwandeck. Hier gibt es auch einen Rastplatz, von
wo man einen schönen Blick zum Thunersee hat.
Alternativrouten:
Es existieren weitere Abstiegs- und Aufstiegsrouten.
Deutlich schwieriger ist der steile Weg westlich des
Niesens. Ebenfalls möglich ist der Auf- oder
Abstieg vom Frutigtal bis zur Niesenspitze.
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Sieben
Hengste
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| Start: |
Chüematte |
| Anfahrt: |
über
Beatenberg / Waldegg (Bewilligung / Mautgebühr) |
| Dauer: |
ca.
5h |
| Länge: |
ca.
8km |
| Starthöhe: |
1692m |
| Zielhöhe: |
1770m |
| Höhendifferenz: |
ca.
200m |
| Schwierigkeitsgrad: |
Anfänger |
| Ausrüstung: |
gutes
Schuhwerk, wetterfeste Kleidung |
| Besonderheiten: |
die
Karrenlandschaft schlechthin (Achtung: Verletzungsgefahr),
Murmeltiere |
| Tips: |
Rast
auf den Karrenfeldern; dabei Blick auf Eiger, Mönch
und Jungfrau sowie Niederhorn und Niesen möglich. |
| Beschreibung:
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Nach
der Anfahrt über Beatenberg / Waldegg muss man
zunächst ein paar Meter die Straße langgehen,
da die Bewilligung nur für einen begrenzten Straßenbereich
gilt. Nach der Durchquerung eines Skigebietes gelangt
man zu einer kleinen Felsabbaustelle (auf der linken
Seite der Straße). Kurz dahinter geht man quer
über die Wiese hoch und durchquert eine Viehsperre.
Danach geht es zunächst ein steileres Stück
durch Wald, der aber schon nach kurzer Zeit in Wiesen
übergeht. Vorbei geht es an einer Alm und von dort
an durchquert man eine rasenähnliche Landschaft
mit Karstformen und vielen seltenen Pflanzen. Der fast
ebene Weg führt einen durch ein kleines Tal zu
den Sieben Hengsten, einer stark verkarsteten Landschaft
mit zahlreichen Dolinen, Karren unterschiedlichster
Ausprägung (Rund-, Spitz-, Rinnen-, Rillenkarren)
und Karstschloten. Die Überquerung dieser Kalkgesteine
ist nicht ganz ungefährlich. Gutes Schuhwerk und
Vorsicht an messerscharfen Steinkanten verhindern böse
Verletzungen. |
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©
V. Schmanke 2003
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